Magglingen

Snowboard: Das Swiss Snowboard Freestyle Team im Trainingslager in Magglingen

Um auch im nächsten Winter wieder an die Erfolge der vergangenen Saison anknüpfen zu können, trainiert das Swiss Snowboard Freestyle Team in dieser Woche unter der Leitung von Nationalcoach Pepe Regazzi und Konditionstrainer Diego Schütz in Magglingen. „Von Montag bis Freitag absolvieren die Athletinnen und Athleten täglich 7 bis 8 Stunden Training“, erklärt Schütz. Dabei stehen Sprungschule, Konditionstraining sowie Akrobatik- und Tanztraining auf dem Programm. Am Montag haben die Snowboarder zudem ihren Teamkameraden Iouri Podladtchikov, der mit einer eigenen Skatetour unterwegs ist, in Lausanne besucht.

„Heute ist es relativ easy“, berichtet Christian Haller an diesem Mittwoch: „Am Morgen stand Sprungschule auf dem Programm, jetzt Wasserspringen und danach noch etwas Rumpftraining.“ Also ganz easy sieht anders aus, doch die Snowboarder sind topfit und voll motiviert im Sommertraining. Die Stimmung ist locker – Max Buri sucht verschiedene, wenig haltbare Gründe um nicht ins Wasser zu müssen –, konzentriert – beim Stretching am Abend sind die wilden Snowboarder so still wie Taucher unter Wasser – und immer kameradschaftlich. Der ausgezeichnete Teamgeist, der die Schweizer Snowboarder schon so weit gebracht hat, ist während des ganzen Trainings und auch danach hör- und spürbar.

Neben Christian Haller sind auch seine Schwester Ursina, Sina Candrian, Isa Derungs, Nadja Purtschert, David Hablützel, Lars Bachmann, Michael Schärer, Lucas Baume, Max Buri und Pat Burgener in Magglingen. Burgener verbrachte Ende vergangener Saison noch einige Zeit in Alaska und wird im nächsten Absinthe-Film seinen ersten grossen Part erhalten. „Das war super, wie bei „Into the Wild“ – wir sind eineinhalb Monate im Camper unterwegs gewesen”, erzählt Burgener strahlend. Der Film wird dann im September in der Schweiz Premiere feiern. Bis dahin werden die besten Schweizer Freestyle Snowboarderinnen und Snowboarder noch fleissig weitertrainieren. So wie Isa Derungs, welche am meisten von allen vom Sprungturm gesprungen ist und unablässig an ihrem doppelten Rückwärtssalto gefeilt hat. Ob man in der kommenden Saison von ihr also Doubles sehen wird? „Nein nein“, winkt Derungs lachend ab, „nur damit die Bewegung mal im Kopf ist…“

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